Datum:
28.06.18 - 29.06.18
Ort:
Luzern

Veranstaltung

In nächster Zeit werden europaweit viele neue Alters- und Pflegeheime gebaut. Eine Notwendigkeit, bedingt durch die demografische Entwicklung. Wichtige Faktoren wie Standort, Umgebung, Baustruktur, Ein- oder Mehrbettzimmer, Anforderungen an die Logistik, Ausstattung etc. werden bereits in der Planung festgelegt und haben erheblichen Einfluss auf Qualität und Effizienz. Die Architektur bestimmt dabei massgeblich die spätere Nutzung.

• Wie können Alters- und Pflegeheime so geplant, gebaut und organisiert werden, dass sie für die Zukunft gerüstet sind?
• Was muss im Vorfeld bedacht werden? Welche neuen Konzepte gibt es? Was benötigen alte und pflegebedürftige Menschen in Zukunft?
• Gibt es Änderungen und / oder neue Erkenntnisse? Welche interessanten Ideen gibt es in anderen Ländern und wie lassen diese sich auf das eigene Haus / Konzept übertragen?

Diese und andere Fragen wurden während der Konferenz, in den Pausen und auf der Abendveranstaltung erörtert und mit den Teilnehmenden und Vortragenden ausführlich diskutiert.

Mit Besichtigung des temporären Domizils Oberschache der St. Anna Stiftung.

 

Leitung Dr. Barbara Hohmann Beck

Programm

09.00 - 09.15 Uhr

Begrüssung
durch Dr. Sylvia Blezinger

09.15 - 09.45 Uhr

Strategische Zielsetzungen

• Berücksichtigung der Rahmenbedingungen
• Der Masterplan

Dr. Barbara Hohmann Beck Verwaltungsrätin
Alterszentrum Bruggwiesen, Effretikon – CH

09.45 - 10.30 Uhr

Separieren oder integrieren?

• Erfahrungsbericht aus neuen Wohnsiedlungen und weiter Ansätze
• Visionen für bestehende Spitalbauten und -areale im Wandel

Dimphie Slooters Co-Präsidentin
Bau- und Wohngenossenschaft Kraftwerk1, Architektin Gesundheitsbauten u. Projektentwicklung – CH

10.30 - 11.00 Uhr Kaffeepause

11.00 - 11.30 Uhr

Synergie-Möglicheiten Pflegeheim – Spital

• Studienergebnisse
• Weitere Entwicklungen

Dipl.-Arch. EPFL, MPH Karin Imoberdorf Partnerin
Lead Consultants AG, Bern – CH

11.30 - 12.00 Uhr

Wohnformen der Zukunft

• Bauen wir zu viel / zu gross?

Simone Gatti Vorstandsmitglied
Wohnbaugenossenschaften Schweiz, Regionalverband Zürich – CH

12.00 - 12.30 Uhr

Diskussion der Themen des Vormittages

12.30 - 14.00 Uhr gemeinsames Mittagessen

14.00 - 14.30 Uhr

Was braucht man im Alters- und Pflegeheim wirklich?

• Bedürfnisse von Bewohnern, Pflegenden und Angehörigen

Dr. Ing. Birgit Dietz Architektin,
TU München, Fakultät für Architektur und Fakultät für Medizin; Bayerisches Institut für alters- und demenzsensible Architektur (BIfadA), Bamberg – DE

14.30 - 15.00 Uhr

Management von übergriffigem Verhalten

• Der Bündner Standard – Übertragbarkeit
• Möglichkeiten der Prävention

Dr. med. Jörg Leeners Chefarzt
Kinder- und Jugendpsychiatrie Schwyz – CH

15.00 - 15.30 Uhr Kaffeepause

15.30 - 16.00 Uhr

Sturzprävention – Bauliche Massnahmen

• Gesetze, Normen und Richtlinien
• Entwicklung von Richtlinien und Empfehlungen in den letzten Jahren
• Planungshilfen

Dipl. Ing. Arch. HdK Beatrix Jeannottat
Beraterin, bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung, Bern – CH

16.00 - 16.30 Uhr

Evidenzbasierte Planung eines Wohnzentrums

• Umsetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse in der Planungspraxis

Prof. Dr.-Ing. Gesine Marquardt
Institut für Gebäudelehre und Entwerfen, Fakultät Architektur, Technische Universität Dresden – DE

16.00 - 17.00 Uhr

Diskussion der Themen des Nachmittages

09.00 - 09.15 Uhr

Begrüssung durch Dr. Sylvia Blezinger

09.15 - 09.45 Uhr

Angebot oder Nachfrage?

• Wie entwickeln sich die Bedarf an – und Bedürfnisse in Pflegeheimen?

Hannes Wittwer Geschäftsführer
Senevita AG, Muri – CH

09.45 - 10.10 Uhr

Eigentümerstrategien

• Einfluss politischer Rahmenbedingungen
• Richtlinien zur Public Corporate Governance
• Gewährleistung des Versorgungspfades

Regula Dell’Anno-Doppler Stadträtin
Ressort Gesundheit, Präsidentin des Verwaltungsrates des Regionalen Pflegezentrums AG und der AZK Betriebe AG, Baden – CH

10.10 - 10.30 Uhr

Die Zukunft des Regionalen Pflegezentrums Baden

• Die Strategie 2015+
• Lessons Learned

Hans Schwendeler Direktor
Regionales Pflegezentrum Baden AG – CH

10.30 - 11.00 Uhr Kaffeepause

11.00 - 11.30 Uhr

Technologie im Alters- und Pflegeheim

• Einsatz von Technologien in Heimen (z.B. Sensoren, intelligente Fussböden)
• Einsatz von Robotik für Service und Therapie (z.B. PARO)
• Zukünftige Entwicklungen

Prof. Dr. Sabina Misoch
Leiterin Interdisziplinäres Kompetenzzentrum Alter, Hochschule für Angewandte Wissenschaften, St. Gallen – CH

11.30 - 12.00 Uhr

Der Neubau Zentrum Sunnegarte AG

• Renovation oder Neubau – Wege zur Entscheidungsfindung
• Finanzierung ohne Geld

Christoph Kaufmann
Vizepräsident des Verwaltungsrates, Zentrum Sunnegarte AG, Bubikon – CH

12.00 - 12.30 Uhr

Innenarchitektur der Zukunft

• Von der Forschung in die Praxis
• Beispiele aus den Niederlanden

Ir. Anja Dirks – Geluk
Innenarchitektin, studio id+, Utrecht – NL

12.30 - 14.00 Uhr gemeinsames Mittagessen

14.00 - 14.20 Uhr

Transfer zum Alterszentrum St. Anna Stiftung – Domizil Oberschache

14.20 - 14.40 Uhr

Was tun, wenn gebaut werden muss?

• Temporäres Domizil Oberschache
• Einsprachen vermeiden

Bernadette Schaller-Kurmann Geschäftsleiterin
St. Anna Stiftung, Luzern – CH

14.40 - 16.00 Uhr

Besichtigung des Temporären Domizil St. Anna mit fachlicher Begleitung

Teilnehmerkreis

Mit der Konferenz soll der Erfahrungsaustausch zwischen den verschiedenen Bereichen gefördert werden. Eine heterogene Zusammensetzung des Teilnehmerkreises ist daher beabsichtigt.

  • Politische Entscheider
  • CEO | Vorsitzende der Geschäftsleitung
  • Mitglieder des Verwaltungsrats
  • Betreiber von Alters- und Pflegeheimen
  • Geschäftsführer
  • Architekten
  • Planer
  • Berater im Gesundheitswesen
Veranstaltungsort

Hotel Seeburg Luzern
Seeburgstrasse 53-61
CH – 6006 Luzern
Tel  +41 41 375 55 55
Fax  +41 41 375 55 50
mail@hotelseeburg.ch

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Impressionen
Feedback zur Veranstaltung

Die Vernetzung und die spannenden Pausen und Apero-Gespräche sind immer noch sehr wertvoll.

Teilnehmende 3. Fachkonferenz „Das Alters- und Pflegeheim der Zukunft“ Juni 2018

Die Veranstaltung hat mir einen grossen Mehrwert und Überblick in die Planung und Strategie der Bauherrschaften und Planer gegeben. Auch fand ich den entspannten Umgang zwischen allen Anwesenden und den schönen Rahmen wirklich gelungen.

Teilnehmende 3. Fachkonferenz „Das Alters- und Pflegeheim der Zukunft“ Juni 2018
Partner und Sponsoren

Die Zusammenstellung des Konferenzprogramms erfolgt strikt unabhängig von Sponsoren. Allerdings ermöglichen es uns die Sponsoren, die Konferenz und das Abendprogramm in einem angemessenen Rahmen durchzuführen und so das “Networking” in angenehmster Umgebung anzuregen. Dafür danken wir ihnen an dieser Stelle.